Freitag, 29. Mai 2015

Trittleisten, oder Was mann doch für ein scheiß kaufen kann...

Habe endlich die Trittleisten in angriff genommen, nachdem der Motor ja ewig gedauert hat.

Was soll ich sagen, Müll, frisch aus der Tüte.
Nicht nur dass die falschen Nieten dabei waren, die nie und nimmer durch die Löcher der leisten gepasst hätten. NEIN,
es fehlten 2 Schrauben und eine von den vorhandenen war die falsche Größe.
Und es hört nicht auf. Die leisten passten von der länge natürlich auch nicht.
1 war zu kurz, oder eine zu lang, wer weiss das schon.
Mir egal, nachdem ich nicht ran schneiden kann, hab ich die zulange einfach gekürzt.
Eine expedition durchs Messikabinett förderte auch das nötige Befestigungsmaterial.
nu sind sie drann, und hoffentlich bleiben die das auch seeehr lange.



Triebwerk endlich vom Tisch!!!

Endlich ist das Triebwerk vom Tisch.
Hab ja gedacht der wird nie fertig.
Aber wie es halt meistens ist, mann fängt an, und dann fehlt ein kleines Teil, und schon geht nix mehr.
Genau so gin ges mir 3 mal. hmpf.
aber nun steht er erstmal in der staubigen Ecke und ist fertig.
Bleibt aber noch draussen, dass ich den Kabelbaum dann bequemer einfädeln kann.


Mittwoch, 13. Mai 2015

uuund weiter gehts...

gestern wiedermal am Motor weiter gebastelt.

Bremsankreplatte vom Dreck befreit, Simmerring rein gekloppt und zusammen den spass.

Auch der Ansaugstutzen hat wieder seinen Platz gefunden. Das ging so erfreulich wiederstandsfrei und schnell, dass ich mich mit dem fotografieren beeilen musste *gnihihi*

 

Dann mal auf auf
richtung Zilynder.
bevor ich den in angriff nehemen konnte musste ich mich erst einmal um den Kolben Kümmern.
Sah schon ziemlich gequält aus das arme Kerlchen
Aber mit etwas Fleiß und Schleiffließ 
schaut der kleine anschubser doch ganz manierlich aus.


Dann ging es ums einbauen.
Wo wahren noch mal die Seegeringe für den Bolzen?
hmmm. Weg!!!

Nicht schlimm, dachte ich.

Ich bin tatsache 2 Zweiradhändler angefahren ohne Ergebniss.
Der eine wollte die dinger erst bestellen, wären nächste woche da gewesen,
der 2. hat meine Anfrage gleich abgeschmettert mit den Worten,
Sowas haben wir nicht.

Traurig. ich vermute die wollten nicht in der Werkstatt nachschauen.

Als letzte Lösung ist mir die Firma Leise eingefallen,
wo ich auf einen sehr bemühten Mitarbeiter gestossen bin, der sich tatsache für die kleinigkeit eine halbe Stunde zeit genommen hat um mir nach erklärung der funktionsweise für irrsinnige 18 Cent 4 von den Seegeringen eingetütet hat.

Danke dafür! Mein neuer Lieblingsladen!

Fix wieder richtung Messikabinett und weiter schrauben.
Kolben drauf, Seegeringe rein, dichtung und zusammen gesteckt.
doch, huch, wie war das mit dem Kolben nochmal?

Tatsächlich den Kolben erst mal falschrum eingebaut.
GRUMMEL.

Alles auseinander und nochmal richtig gemacht.
Kopf Drauf, Schrauben rein, Fertig !
 
Den Krümmer musste ich vom alten Zilynder abbasteln.
Leider sind die Muttern komplett festgerostet, dass sich die Stehbolzen mit ausdrehen...
Blieb nurnoch die Metallsäge.
 



Nächster Einsatz wird die Zündung und das Polrad beinhalten,
und dann mal schauen was ich dann in angriff nehme.
ist ja noch genug zu tun.


Montag, 11. Mai 2015

Das Motorpuzzle

Nun, nach recht langer Zeit, habe ich endlich mal am Motor weiter gemacht.
und was soll ich sagen, Kaum lässt mann mal was einen Monat liegen, schon muss man nachgrübeln wo jetzt welches Teil hin muss.

Zum glück hab ich mir angewöhnt alle Bauteile die ich abschraube in kleine Blechdosen und Plastikschalen gruppiert aufzuteilen.
Somit ist es unmöglich z.B. die Sicherungsscheibe von der Kupplung zu vergessen.
Weil erst wenn die Dose mit den Kupplungsteilen leer ist, gehtsweiter zur nächsten Einheit.
Das mag auf Anhieb sehr Chaotisch aussehen auf der Werkbank, aber so hat eben jeder sein System.

Auf jeden fall habe ich mich zuerst der reinigenden tätigkeit hingegeben, und den Siff aus dem Motor erstmal Sprühender weise richtung Altlastenkanister befördert.
Schon wahnsinn was sich in so kurzer Zeit  doch für ein Dreck im Motor ansammeln kann. Sind doch erst 40 Jahre... Hust...

Dann das übliche, Dichtflächen sauber machen, zwischendrinn immer mal einen neuen Simmerring an seinen Platz gedrückt, Dichtoptimierpampe auftragen, Papierdichtung Auflegen und die Gehäusehälften zusammen Pfriemeln.

Natürlich immer mit der Angst dass sich das Gehäuse verspannt und einfach stumpf bricht...

Es ist gut gegangen! Auch wenn jeder Profi mich als Weichei abgestempelt hätte, wie ich mit meinem Gummihammer vorsichtig klopfend den Motor Millimeter für Millimeter zusammengestreichelt habe.

Alle Gehäuseschrauben mit Gefühl zusammen gespaxt, und weiter gehts richtung Kupplung.

Natürlich werden bei so einer Aktion pauschal die Kupplungsbeläge gewechselt.
Kosten ja nich die Welt.

und was musste ich durch meine ölverschmierte Brille sehen?
Es war doch nötig. ein bisschen Belag war zwar noch drauf, aber leider total verglast. Da wurde wohl mal ein Auto mit abgeschleppt, oder jemand hat die Geschwindigkeit mit der Kupplung geregelt...

Allerdings, die Kupplung zerlegen, ohne diesen "Kupplungskompressor" war doch recht fummelig.
Aber da ich mich gegen "Spezialwerkzeuge" meistens wehre, tat es auch eine Schraubzwinge um die Kupplung zusammen zu drücken und den Sicherungsring herauszuhebeln.
Nicht dass einer auf die Idee kommt den Ring ab zu machen ohne vorher die Kupplung zusammen zu drücken, da kommt einem dann schwungvoll das gesammte Paket richtung Kopf entgegen, und das mit Schwung.

Zusammen basteln war noch spassiger, da die Schraubzwinge eigentlich zu klein war, hat sie die Scheiben leider schief zusammen gedrückt, und da geht die leider nicht in die Führungen.
Dann eben mit dem Schraubsock, 2 Nüssen aus dem Ratschenkasten und zusammen kurbeln das ganze.
hurraa. zusammen und anscheinend auch noch richtig!
freuzz.

Der 2. Deckel vom Gehäuse war reine Fleißarbeit und an sich schnell gemacht.
Dichtpampe, Dichtung, zusammenschrauben, Fertig!

Bleibt nur noch die kleine Dichtung wo die Bremsankerplatte drauf kommt.
Das passiert aber Morgen, Da die Platte so versifft ist, Dass sie ein ausgedehntes Bad in Biodiesel nehmen darf, um den ganzen verharzten Dreck zu lösen.