Sonntag, 24. Juli 2016

Der Alltag mit der Ape50

Sofern man "Alltag" mit einem solchen auffälligen Fahrzeug sagen kann, ist sie doch bei mir im selbigen angekommen.

Nach einigen Wartungsarbeiten schnurrt das Motörchen wieder fröhlich vor sich hin, ohne Falschluftsymptome die auch welche waren.

Der Vorbesitzer hatte einen anderen Vergaser verbauen lassen von einer "Fachwerkstatt" die mal ebend vergessen hatten den Schlauch für die Kurbelgehäuseentlüftung zu verschließen, da an dem neuen Vergaser der Anschluss für diesen gefehlt hat.
Desweiteren war der Zündkerzenstecker mit Dirkodichtpampe rot festgeklebt.
Als ich den runter gerupft hatte, wuste ich auch warum.
Eigentlich wollte ich nur die Zündkerze inspizieren um rückschlüsse auf die Verbrennung ziehen zu können.
Selbige habe ich dann im hohen Bogen in die Rundablage (Müll) befördert.
Der Zahn der Zeit hatte zusehr an dem Funkenspender genagt.

Diese "Fachwerkstatt" hatte einen neuen Zylinder verbaut, aber die alte Kerze wieder rein gedreht... mann wundert sich.
War total verrostet, und am oberen Gewinde hat kein Kerzenstecker die Chance gehabt sich fest zu halten.

Jetzt werkelt ersteinmal eine Isolator Spezial aus DDR produktion, bis ich die richtige gekauft habe.
Wollte ja auch wieder nach hause fahren.

Getriebeöl verliert die Blaue Eliese leider immernoch, das steht auf der noch zu tun Liste. Da der Motor allerdings gerade so schön schnurrt, will ich keine Operation am offenen Herzen machen, sondern sehe es als Übergangslösung alles Sauber zu machen und von außen die Gehäusenaht, in der eine Papierdichtung ihr dichtendes Werk aufgegeben hat, mit Dichtmompensilikon  einzukleistern.
Da wird die Wahl auf dauerflexibles fallen, da der Alublock ja duch die Hitze etwas arbeitet und ich das bei einer Komplettrevision auch wieder abpökeln möchte.

Die Blaue Eliese hat mich schon ein paar mal durch Coburg geknattert, und auch einkaufen war am letzten Samstag kein Problem.
Die Blicke der Passanten sind einem gewiss!

Dadurch dass die bei mir ansässigen Autofahrer alle nach dem "ist mir egal" Prinzip parken, bleiben sehr oft halbe Parkplätze übrig. Das sind jetzt meine für die Ape!!!

Nach einem Regenguss hatte sich bei der oberen verschraubung vom Türscharnier eine Undichtigkeit gezeigt, so dass sichtbar Wasser in die Kabiene gelaufen ist.
Das ist schnell gelöst worden.
Innen die Schraube gelöst, rundherum dick mit Silikon eingeschmiert und einfach wieder zugeschraubt.
Das Silikon quetscht sich raus und lässt sich abwischen. Nur da, wo Hohlräume waren, dichtet das jetzt ab.
Ich werde das aber weiter beobachten.

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